Herr Ing. Schmidt ist jetzt als Betriebstechniker mit herausfordernden Tätigkeiten betraut.
Aus dem Bildungsangebot des Projektes Joboffensive Mostviertel „Bewerbung, Bildungsberatung und Qualifizierung“, hat mich Letzteres sofort interessiert – warum? Seit vielen Jahren bin ich im Verkauf mit internationaler Kundenbetreuung tätig und es hat mich immer der Beschaffungsbereich / Einkauf interessiert.
Eine Ausbildung diesbezüglich würde mein Tätigkeitsspektrum erweitern und ich hätte am Arbeitsmarkt bessere Chancen, da es derzeit viele freie Stellen im Einkaufsbereich gibt. Mein Berater half mir bei der Förderabwicklung und stand mir beratend zur Seite. Der geplante Kurs fand aufgrund der geringen Anmeldungen nicht statt und der Folgekurs war zum Zeitpunkt der Anmeldung bereits ausgebucht.
Ich fasste bei einem Unternehmen nach bei dem ich mich vor Kurzem beworben hatte und bin jetzt als Betriebstechniker mit herausfordernden Tätigkeiten betraut. Mein Dank richtet sich an das AMS und das Beraterteam der Joboffensive in St. Pölten.
Frau Mag.a Schultz arbeitet jetzt als Jobcoach.
Mag.a Heidrun Schultz, 56 Jahre
Vor 2 Jahren war es noch undenkbar, dass ich arbeiten gehen kann. Ich steckte in einem heftigen Burnout mit Schlafstörungen, Depressionen, Herzrhythmusstörungen und chronischer Blasenentzündung. Meinen vorherigen Job hatte ich gekündigt. Ich beschloss auf meinen Körper zu hören, der eindeutig Stopp zu meinem bisherigen Leben sagte und beschäftigte mich mit Alternativmedizin und der Heilwirkung von Kräutern. Wenn es einen Weg in die Krankheit gibt, dann gibt es auch einen Weg heraus.
In dieser Situation wurde ich über das AMS auf die Joboffensive Mostviertel aufmerksam gemacht, wurde von einem Berater zu einem Telefongespräch eingeladen, der mir von Anfang an das Gefühl gab, meine Situation zu verstehen und dass ich mich in meinem eigenen Tempo in Richtung Gesundheit und dann Richtung Arbeit bewegen kann, was sehr wohltuend für mich war. Sehr einfühlsam begleitete er meine nächsten Schritte. Ich gönnte mir die Ausbildung zur Kräutertherapeutin und beschloss dann, ein Praktikum in einem landwirtschaftlichen Gartenbetrieb zur Betreuung von Menschen mit psychischer Beeinträchtigung in Berlin zu machen. Ich bekam die wunderbare Möglichkeit, die Kräuterfelder dieser Einrichtung zu betreuen und bereitete mit den TeilnehmerInnen Tees und Kräuterrezepturen zu.
Als ich nach Wien zurückkehrte, wurde ich sehr bald von der Mentor GmbH angerufen und gefragt, ob ich im Jugendbildungszentrum eine Stelle als Jobcoach annehmen wolle. Ich sagte zu, da der Projektleiter ehrlich an meinen Qualifikationen interessiert war und meinte, ich würde gut in das Team passen. Inzwischen arbeite ich Teilzeit, beschäftige mich weiterhin mit Kräutern und führe wieder ein selbstbestimmtes und gesundes Leben. Ein herzliches Dankeschön dem Beraterteam in St. Pölten!
Herr DI Müller gründete sein eigenes Unternehmen.
Werden dir „Steine“ in den Weg gelegt, kannst du einiges tun – resignieren, wütend werden oder klagen. Ich habe mich mit meinem Bildungsberater bei der Joboffensive Mostviertel „d´raufgesetzt“ und wir haben miteinander überlegt, ob diese Steine für meine beruflichen Ziele relevant sind.
Wie alles begann: „Ich bewarb mich aufgrund meiner Ausbildung und Kompetenzen, strebte eine Weiterbildungsmaßnahme an und überlegte, ob ich mich beim Unternehmensgründerprogramm anmelden soll. Die „Steine“ ließen nicht lange auf sich warten – Absagen, Finanzierung abgelehnt, …“. Beim „Sitzen“ habe ich ausreichend Informationen erhalten und die Geschäftsidee „Applikationsentwicklung“ weitergedacht, um mich dann zu entschließen, die Herausforderung der Unternehmensgründung anzunehmen, vor allem jedoch, weil mir die Beschäftigung bezüglich meiner Geschäftsidee Freude bereitet. „‘Sitzen bleiben‘ ist nicht d´rin“ – meinte mein Bildungsberater und so startete ich mit der Einholung von Informationen zur Gründung meines Unternehmens. Ein wichtiges Dokument, als Unternehmer aber viel mehr, um in das Unternehmensgründerprogramm aufgenommen zu werden, war der Businessplan. Für die Erstellung desselben waren mir mein Berater und Personen im Unternehmensgründerprogramm behilflich.
Nun betätige ich mich als 3D-Artist und gehe meinen Weg. „Steine“ werden da sein – ich kann mich ja wieder „d´raufsetzen“ oder auch „d´raufsteigen“ um mich zu orientieren.
Herr Anonym bekam eine Fixanstellung in einer großen Reinigungsfirma.
Kunde kam in das Projekt Joboffensive MV, zu diesen Zeitpunkt war der Kunde wohnungslos und arbeitssuchend, seine Meldeadresse war beim AMS.
Der Kunde hatte immer wieder in seinem Umfeld die Möglichkeit, auf einer Couch zu übernachten. Der Kreislauf keine Arbeit und dadurch keine Wohnung zu bekommen war für den Kunden sehr belastend.
Der Kunde legte großen Wert darauf es gut zu verbergen, war immer sehr gepflegt und hat seine Termine auch pünktlich eingehalten. Die Situation war sehr belastend für ihn, da es schwierig ist den Alltag zu bewältigen ohne eigene Wohnung. Der Kunde zeigte in allen Situationen der Beratung ein sehr großes Engagement und Commitment.
Eine Stelle bei einer großen Reinigungsfirma als Springer in der Reinigung, die vom Outplacement übermittelt und besprochen wurde, war für den Kunden von Interesse. In Absprache mit dem Kunden wurde der Kontakt für ein Vorstellungsgespräch hergestellt. In Folge eine Arbeitserprobung vereinbart über die Zeit von 14 Tagen, nach einer Woche kam dann schon eine Zusage von Seiten der Firma für eine fixe Anstellung.
Da eine Stelle bei einer Institution, die von der Reinigungsfirma betreut wird frei geworden war, wurde diese dem Kunden angeboten. Kunde hatte durch die fixe Anstellung auch eine kleine Wohnung von der Gemeinde in Tulln bekommen. Nach Rücksprache mit dem Kunden, der sehr dankbar für die Unterstützung ist, die er von Seiten der Joboffensive MO erhalten hat, macht Ihm die Arbeit viel Freude und er ist gut in seinem neuen Leben angekommen. Der Arbeitgeber hat sich auch in einem Gespräch sehr positiv über den neuen Mitarbeiter geäußert.
Frau Sandra Rücklinger hat eine Ausbildung in ITManagement, Compliance & Digitalisierung absolviert.
Sandra Rücklinger, 35 Jahre
Mit 35 Jahren habe ich nach vielen Jahren im Handels- und Bürosegment mich dazu entschlossen eine fundierte Ausbildung im Bereich IT-Management, Compliance & Digitalisierung zu absolvieren.
In diesen Zeiten ist es von essentieller Bedeutung sich nach zukunftsweisenden Berufen zu orientieren um auch unseren Kindern ein Gefühl der Stabilität und finanzieller Sicherheit bieten zu können. Besonders als alleinerziehende Mutter ist dies mir besonders wichtig.
In Zusammenarbeit mit dem AMS und der MENTOR- Entwicklungsorganisation Amstetten ist mir dieser „Sprung“ gelungen. An dieser Stelle möchte ich die hervorragende und unkomplizierte Betreuung von Hr. Michael Bremer hervorheben. Ich fühlte mich während der Betreuungszeit und auch in der Nachbetreuung stets sehr gut aufgehoben.
Frau Morillon aus Frankreich entdeckte ihre Begeisterung für Fremdsprachen und wurde Sprachkursleiterin.
Veronique Jeannette Morillon, 53 Jahre
In meiner Jugend in Frankreich entdeckte ich schnell meine Begeisterung für den sozialen Bereich und für Fremdsprachen. Im Jahr 1991 beschloss ich nach Österreich zu kommen. Nach 25 Jahren als Stationsgehilfin, später Pflegehelferin und Diplom Pflegekraft, 10 Jahre davon als Betreuerin mit Sterbenden und Schwerkranken, musste ich diesen Beruf aus gesundheitlichen Gründen aufgegeben. Was sollte ich tun? Ich dachte: „Es ist nie zu spät etwas Neues anzufangen.“ Inzwischen 52, startete ich als Sprachkursleiterin Französisch-Kurse, die ich durch die COVID-19 Pandemie nicht mehr wie üblich im Seminarraum halten konnte, sondern online führen musste. Eine Aufgabe, die unlösbar schien, ich hatte keine Schulung diesbezüglich.
In Zusammenarbeit mit dem Arbeitsmarktservice St. Pölten und der MENTOR Management-Entwicklung-Organisation GmbH & Co OG ist es mit Überwindung kleiner Hürden gelungen, dass ich eine professionelle Ausbildung als Digitaltrainerin und Sprachkursleiterin mit DaF/DaZ-Kompetenz absolvieren darf. Ich habe mein Selbstvertrauen wieder gewonnen.
Vielen Dank für das Engagement, die Betreuung, den Einsatz und die Unterstützung des Beraterteams in St. Pölten.
Frau Linder hat ihre verborgenen Stärken und Talente wiederenteckt.
Nach meiner jahrelangen Tätigkeit in der Kommunikationsbranche unterstützt mich nun die Mentor Entwicklungsorganisation in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsmarktservice, im Alter von 40 Jahren, verborgene Stärken und Talente wieder aufzugreifen, und diese weiterführend für meinen folgenden Karriereschritt aufzubauen und zu stärken. Äußerst erwähnenswert sind die großartigen Bemühungen eine optimale Lösung für mich zu finden und dadurch
einen langfristigen Berufserfolg zu gewähren, in dem die Work-Life-Balance stimmt. Ganz besonders bedanken möchte ich mich bei Frau Diana Schenkermayr für die fantastische Betreuung und ihrer ganzheitlichen Wahrnehmung. Ich habe das Gefühl sicher durch eine Zeit voller Unsicherheiten begleitet zu werden. Ab Beginn des Mentor-Programms wurde ich hervorragend betreut und ich finde stets für sämtliche meiner Anliegen ein offenes Ohr vor.
Frau Muttenthaler hat sich in der Privatwirtschaft in ihrem Berufsleben nicht mehr wohlgefühlt.
Ich habe mich nach fast 20 Berufsjahren im allgemeinen Bürobereich in der Privatwirtschaft in meinem Berufsleben nicht mehr wohlgefühlt. Relativ kurzentschlossen habe ich mich dann für eine Kündigung entschieden und bin durch das AMS an die Joboffensive Mentor weitervermittelt worden, da ich mir nicht ganz sicher war was sich genau verändern soll. Durch die Joboffensive Mentor habe ich Informationen und Zugänge zu möglichen Umschulungen und Förderprogrammen erhalten. Ich wurde dabei unterstützt, mir meiner Stärken bewusst zu werden und es hat sich recht schnell herausgestellt, dass ich nur die Branche wechseln sollte und mich am ehesten in einem Büro im Sozialbereich wiederfinde. Mit toller Unterstützung bei Initiativbewerbungen sowie auch einigen interessanten Vorschlägen für Bewerbungen habe ich meinen neuen Job im Universitätsklinikum St. Pölten gefunden und freue mich auf eine abwechslungsreiche, neue Herausforderung.
Frau Prinz musste aus gesundheitlichen Gründen einen neuen Job suchen.
Nach mehr als 27 Jahren in einem internationalen Betrieb – zuletzt 12 Jahre in leitender Funktion mit Prokura – musste ich feststellen, dass es für mich letztendlich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr passte, und ich entschied mich für eine Veränderung. Doch dann kam Corona…
War ich zuerst noch relativ unschlüssig über meinen weiteren beruflichen Weg, wurde mir schließlich immer klarer, dass ich mich als Unternehmensberaterin und Business-Coach selbständig machen möchte. Mein AMS-Betreuer informierte mich über alle Möglichkeiten und so kam ich zur Joboffensive der Firma Mentor, einem Betreuungsangebot im Auftrag des AMS NÖ.
Nachdem ich meinem Betreuer, Michael Bremer von Mentor, mein Projekt genau erklärte, war für ihn ziemlich rasch klar, wie er mich bei meiner beruflichen Neuorientierung begleiten kann und mit welchen Kursen ich auf dem Weg in die Selbständigkeit am besten unterstützt werde. Er half mir bei der Förderabwicklung und stand mir beratend bezüglich Aufnahme ins Unternehmergründungsprogramm zur Seite. Nach wie vor ist er hilfreich für mich da und steht mir für Fragen jederzeit zur Verfügung!
Ich bin froh, gerade jetzt in so herausfordernden Zeiten mit dem Team der Joboffensive jemanden zur Seite zu haben, die mich kompetent und professionell in meine Selbständigkeit begleiten.
Michael Szabo machte seine Leidenschaft zum Beruf.
Im Beratungsgespräch mit meinem Berater im Projekt Joboffensive Mostviertel wurde eine Tatsache rasch herausgearbeitet: „Die Möglichkeit meinen Mitmenschen die vegane Lebensart näherzubringen erfüllt mich mit großer Freude. Der Gedanke einer veganen, fairen und naturbewussten Lebensweise hat mich geprägt.“ Die Möglichkeit einer Ausbildung zum veganen Ernährungstrainer wurde mir angeboten. Dadurch konnte ich meine beruflichen Kompetenzen erfolgreich erweitern.
Ich habe bereits ein Angebot als veganer Koch in der Schweiz angenommen und bin mir sicher meine Kompetenzen als Ernährungstrainer einbringen zu können. Ich wurde hervorragend während und nach der Ausbildung betreut, deshalb: „Danke, dem Beraterteam in St. Pölten“.



